wassup?

Sooo, life is happening. Not all too much of it, since a lot of life is overwhelming, but… you know… working, occasionally meeting friends, trying to engage in some activist stuff or other (current government delivers as many reasons to protest as expected), doing household chores, trying to eat healthy, trying to do sports, getting enough healthy sleep… no one would be able to fit all of that into just one human lifetime, so one week it’s more of one, the next less of the other.

Update in short:

  1. No matter how often I started cutting my intake, I fell off the wagon and ate enough in a few days to overcompensate for the successful diet-days -> kept gaining. So now I decided to stop counting calories, just focus on finding additional de-stressing strategies to eating; try to not eat like a pig; stay active
  2. Long hair sucks. It’s always in my face. Gotta go back to my favorite „angry hedgehog“-look – too short to get single hairs stuck in my EYES goddammit.
  3. Right now: waiting for my take on a vegan sheperd’s pie to be done. I’m sooooooooo hungry and it tastes delicious. It was a challenge not to spoon up the mashed potatoes while waiting for the lentils to be done though… mhmmm, mashed potatoes.
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The neverending wait

I quit my anti-depressant and am still… okay. Not great, but not worse than with meds.

I’ve started to learn and accept that there will be bad days and having a few of them doesn’t mean I’m not doing good. It’s one of those very important lessons I haven’t learned yet.

It still sucks though and I desperately need strategies to deal with shitty days other than stuffing myself with sweets.

So this is how I spend my time while I’m waiting for the diagnosis-process to start. Still waiting. Another 1-2 months, unless there’s more delay…

I did okay with the waiting until recently. Problem is: The support group is growing rapidly and one of the new guys hit me with „you don’t look autistic“.

Well, fuck you too. I’m back on doubting, obsessing and panicking about getting told I’m just lazy/stupid/incapable/not autistic enough and it took me almost 2 weeks to figure out this is what’s bothering me.

Sigh.

Emotionales Essen #02

Ich hab noch immer keine Miniaturen, aber einiges Anderes:

Metalbandshirts. Nach einem suuuupergeilen Festival mit dem Mann und einer lieben Freundin musste ich einfach Shirts von Goatwhore und The Black Dahlia Murder haben… und in dem Shop war gerade das Girlieshirt von Psycroptic im Ausverkauf, also hab ich das noch dazu geworfen.

Außerdem steh ich in Kontakt mit einem Menschen, der sein Trike verkaufen will. Das Radfahren zur Arbeit scheint mir auf den Rücken zu gehen, ich hab zum ersten Mal seit 2 Jahren wieder öfter Schmerzen, die mich für kurze Zeit bewegungsunfähig machen :/ Drecksrücken, echt. Also brauch ich wieder ein Liegerad. Hah. Nimm das, Schmerz.

On a slightly different note: Ich hab die Antidepressiva abgesetzt und bisher keine Verschlechterung in Stimmung und/oder Energie festgestellt. Aber mein Appetit ist kleiner und meine Libido hat auch mal wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben.

Fressgründe der letzten Wochen waren eigentlich nur… gestern Müdigkeit. Es war abends, ich hatte die Woche davor ein wenig Schlafdefizit aufgebaut (so ganz klappt das mit dem neuen Tagesrhythmus noch nicht) und stand vor der Entscheidung, um halb 9 schlafen zu gehen, oder mich mit Süßigkeiten zu versuchen wachzuhalten. Lang hat’s nicht gehalten, aber lang genug um mal wieder auf fast 3000kcal zu kommen. Dafür bin ich dann um 10 eingepennt und hab geschlafen bis um halb 12 mittags. Energie? Ja, hier! Es ist halb 8 und ich fühl mich ein bisschen wie…

Emotionales Essen #01

Stress-Esser, dachte ich. Nope. Alles-Esser.

Irgendetwas hat meinen Blickwinkel geändert. Ich will gegen das emotionale Essen nicht mehr ankämpfen, um abzunehmen/mein Gewicht zu halten, sondern um endlich zu lernen, mit meinen Emotionen passend umzugehen. Die haben einen Sinn und Zweck und ich raube ihnen diesen, indem ich sie einfach in mich reinfresse.

Ich will irgendwann wieder ohne Antidepressiva zufrieden sein.

Also: lernen.

Lernen, meine Emotionen wahrzunehmen, anzunehmen und in (für mich) passender Weise mit ihnen umzugehen.

Schritt 1: Welche Emotionen fresse ich in mich rein?

Das heißt, bevor ich den Löffel zur Hand nehme, aufschreiben, warum ich essen will. Danach essen. That’s it. Ich muss mich nicht stoppen, mich nicht dafür hassen, essen zu wollen, mich nicht dafür schämen, … einfach nur vorher in mich reinfühlen und wahrnehmen.

Die erste Woche dieser Art hat ergeben, dass sehr häufig der Grundgedanke lautet „das hab ich mir verdient“. Als Belohnung, wenn ich wirklich stolz auf mich bin; als Beruhigung, wenn ich eigentlich verärgert bin; oder als Energiespender, wenn ich erschöpft bin.

Eins nach dem anderen: wie gehe ich mit der ersten Situation um? Wie – anders als mit einem Kübel Eiscreme – kann ich mich belohnen, wenn ich stolz bin? Alles, was mir einfällt, ist einfach nur anderes Essen; nichts Anderes „belohnt“ mich in jeder Stimmung, nichts Anderes hatte ich mir so oft verboten. Hm. Crap. Da hab ich mir ja ein schönes Ei gelegt mit dem super-disziplinierten Runterdiäten.

Um mich in jeder Stimmung belohnen zu können, brauche ich also eine Liste an Dingen, die ich gerne hab und mir selten erlaube. Oder für’s erste mal EINS.

Fuck, das ist schwierig.

Hah! Hab was! Miniaturen malen. Hab ich eine Weile gern gemacht, ist mir immer wieder mal durch den Kopf gegangen, dass ich’s gern wieder tun würde, aber die Miniaturen sind schweineteuer und das Malen ist so unsportlich… aber ich mag es. Sehr. Und ich war auch richtig gut darin. Passt. Das nächste Mal gibt’s statt Essen einen Ausflug zum Games Workshop.

Da gibt’s nen Radweg!

Meine Arbeitsstrecke ist eigentlich richtig genial. Ein paar km wenig befahrene Straßen, der Großteil schöne Radwege und vereinzelt „Radrouten“ über Gehwege (*sigh*). Beim Besuch des Fahrraddealers meines Vertrauens finde ich allerdings jedesmal die üblichen Radweg-Probleme; sprich:

  • Die angepasste Geschwindigkeit für Radwege entspricht meist ca. 15km/h, wegen scharfer Kurven, eventueller Fußgänger, Schmalstellen mit Gegenverkehr, Rissen und Schlaglöchern im Asphalt, parkenden Autos, Laternenmasten mitten am Weg, … – dem entgegnend ist meine favorisierte Geschwindigkeit am Fahrrad eigentlich 25km/h, was aber fast ausschließlich auf den Straßenstücken möglich ist.
  • Die Wahl zwischen Stvo-Verletzungen oder absteigen und schieben, weil der Radweg plötzlich in einem Gehweg, einer Einbahnstraße ohne Radfahrerausnahme oder mitten IN einer Kreuzung endet.
  • Und last but not least: Die simple Existenz eines Radweges scheint genug zu sein; wissen zu wollen, wo er hinführt, ist ja wohl eine vollkommen übertriebene Anforderung.

Trotzdem nutze ich die Radwege (von denen ich weiß wo sie sind und sofern sie auf meinem Weg liegen), und das nichtmal so ungern. Ich mag keinen Verkehrslärm und Autos die mir von hinten an die Pelle rücken, in der Hoffnung, bald überholen zu können, nerven und stressen mich.

Was mich allerdings so richtig rasend macht ist, wenn ich mich gerade ärgere, dass da mal wieder ein Gehweg der Straße, auf der ich fahre, entlang läuft, der PLÖTZLICH zu einem Rad- und Gehweg wird – mit einem 12cm Randstein ohne Absenkung. Und während ich mich da so ärgere, motzt ein Typ aus dem vorbeifahrenden Auto „Heast, fahr am Radweg!“

GAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAARGH!

 

Dumdideldei.

Der neue Job ist nach einer Woche immer noch verdammt cool, mir geht’s trotz Hitzewelle eigentlich richtig gut, täglich 20km Radfahren ist suuuuper (und die Regentaufe mit heute auch bestanden – bis auf den Tacho, der scheint aus Zucker zu sein) und ich hab Tickets für Wacköööön 2019.

Yay!

Achso ja, die neue Firma sammelt  Spinner. Irgendwie sind alle meine neuen Kollegen… seltsam. Ich pass richtig gut rein. Mein musikbesessener Tischnachbar ist jetzt auf Urlaub und ich vermisse schon nach nur einem Tag die random facts über die Musiker, die gerade im Radio laufen.

 

Seifensalat…

Salat

Schön bunt. Dafür unscharf. Essbar.

Brokkoli, Paprika, Apfel und ein wenig Mais und Bohnen in einem Dressing aus Zitronensaft, Tahin, Bierhefe und viiiiel Koriander.

Ich hatte ja schon öfter gehört, dass für einige Menschen Koriander einfach nach Seife schmeckt und mich gewundert – das Zeug schmeckt doch am ehesten nach Kümmel? Ja, die Samen. nicht die frischen Blätter… die hab ich heute hochmotiviert das erste Mal verwendet.

Ich gehöre offenbar zur Seifen-Kategorie.

Auch die erhöhte Menge an Zitronensaft und Tahin hat’s nicht wieder fixen können. Der arme Brokkoli…

Eine neue Welt des Kochens

Immer noch versuche ich die Tierprodukte in meinem Leben zu reduzieren, immer noch sind sie nicht auf Null. Ich weiß auch nicht, ob ich jemals bei vegan ankomme, aber nachdem jede vegane Mahlzeit den zusätzlichen Genuss eines reinen Gewissens in sich trägt… Mal sehen.

Heute jedenfalls habe ich unglaublich Gusto auf Carbonara. Hatte ich ewig nicht mehr, mach ich selten, beim Italiener esse ich auch kaum mal Nudeln…

Kann man Carbonara vegan machen?

Man kann!

Rezept wird getestet und bewertet.

*bitte hier Unmengen Gefluche und Geschepper einfügen*

Boah. Goil.

Beim ersten abschmecken (vor den Gewürzen) dachte ich „Dreck, schmeckt ja nur nach der Bierhefe“ aber nach Oregano, Pfeffer, Knoblauch und einer Prise Paprika… Genau wie die Carbonara meiner Mama!

Die Marinade für den Tofu hab ich ausgelassen (Sojasoße vertrag ich nicht und Misopaste hab ich keine), bissl Brokkoli zu den Leinsamen-Rigatoni und fertig ist eines der besten Essen der letzten Wochen:

Optisch zum weglaufen, wie alles, was ich mache. Aber richtig, richtig lecker.

Haut auch nicht übel rein mit 850kcal… Aber die 55g Protein sind fein und das Mittagessen war kalorienarm genug, um das locker wegzupacken.

Muff!

Beim letzten Besuch bei den Eltern guckten wir alte Fotos. Mein Paps hatte die alten Dias eingescannt und so liefen 100e Fotos von Klein-Salix über den Fernseher.

100e Fotos von Salix nackig – weil „Ach Gott, wenn dir heiß wurde, warst du unerträglich.“

100e Fotos von Salix mit Tieren – weil „Ach Gott, du und Tiere. Als die Nachbarn Hasen bekamen, hast du für 2 Jahre von nichts anderem geredet und nichts anderes tun wollen als Hasen füttern.“

100e Bilder von Salix mit 7 Haarspangen – weil „Ach Gott, wenn du Haare im Gesicht hattest, brach die Hölle los.“

Und Fotos von Salix im Winter mit dem Hasenfell-Muff um den Hals. „Winter war lange schwierig mit dir. Du hast dich so massiv gegen Handschuhe gewehrt, dass wir dich nicht zwingen wollten. Aber die Kälte war schmerzhaft, du kamst oft mit furchtbar kalten Fingern, weinend vor Schmerz nach Hause. Aber Handschuhe waren trotzdem nicht möglich.“

Die Lösung fand dann meine Oma, die mir den Muff besorgte, den ich innig liebte. Er war hübsch fleckig und suuuperweich und flauschig.

Ich muss gucken, ob’s den Muff noch gibt. Der war toll.

Instinkt oder Paranoia?

Es gibt Menschen, denen traue ich nicht über den Weg. Die meisten lächeln sehr viel, berühren andere Menschen ständig und sind selten still.

Hin und wieder frage ich mich, ob ich diesen Menschen misstraue, weil ich ihre Verhaltensweisen nicht mag oder ob ich diese Verhaltensweisen nicht mag, weil ich diesen Menschen misstraue.

Meine Schwiegermutter gehört zu ihnen. Ich versuche mich zu überzeugen, dass sie, was sie tut, gut meint aber eben anders kommuniziert als ich. Aber dann kommen Momente…

Eine Wespe landet am Teller. Schwiema sagt mit fröhlicher Stimme „Ja hallo du Süße!“, zerdrückt sie und erklärt lachend „Ha, die hab ich mit meiner süßen Stimme hinters Licht geführt, damit sie mir vertraut und ich sie leichter töten kann.“

Ich zittere.

Ich identifiziere mich mit der Wespe.

Hatte ich nun recht, ihr nicht zu trauen?

Aber es war doch nur eine Wespe! – Nein, es war willentliche Täuschung um verletzen zu können. Entweder ich bin dazu fähig, so ein Verhalten vor mir zu rechtfertigen oder nicht. Kein Grau.